• Samarkand Registan Medresen Ulugbek und Tilla-Kori

    Kornelia Schau
  • Samarkand Registan Innenarchitektur Moschee

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  • Samarkand Registan

    Stefan Hilger
  • Samarkand Nekropole Totenstadt Shakhi-Zinda

    Michél Pretzsch
  • Samarkand Registan Medrese Ulugbek

    Michél Pretzsch
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    Kornelia Schau
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    Kornelia Schau
  • Registan von Samarkand

    Annette Bouvain
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    Michél Pretzsch

Samarkand – Perle des Orients (UNESCO)

Samarkand (UNESCO-Weltkulturerbe) liegt an der Seidenstraße und gilt als „Perle des Orients“, die tausende Reisende anlockt.

Die Stadt ist der Inbegriff einer Oasenstadt aus 1001er-Nacht inmitten von Usbekistan. Samarkand wurde schon 600 Jahre v. Chr. gegründet und verdankt ihre Schönheit dem Militärführer Timur, der die Stadt im 14. Jh. zur Hauptstadt seines Reiches mit prachtvollen Bauten krönte. Sie ist Sinnbild der zentralasiatischen Architektur und Kaleidoskop der Kulturen.

Sehenswürdigkeiten  von Samarkand

  „Herz von Samarkand“ – Registan mit den Medressen

Das „Herz von Samarkand“ ist der sagenhafte Platz Registan, der eingerahmt vom einzigartigen Ensemble der Medresen Ullunk, Tella-Kari und Schir-Dar eine Perle der orientalischen Baukunst ist. Die Medresen sind reich verziert mit filigran gearbeiteten Mosaiken, die in unendlich vielen Blautönen erstrahlen. Am Abend, wenn der Platz von den Lichtern erleuchtet wird, entfaltet sich ein ganz besonderes Ambiente zum Fotografieren. Eine Fotoreise nach Usbekistan verspricht einzigartige Momentaufnahmen.

Samarkand Registan Nachtfoto
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  Bibi Chanum-Moschee

Die Bibi Chanum-Moschee war Timurs großes Bauprojekt – es sollte die größte und prächtigste Moschee des Timuriden-Reiches werden. Leider gab es von Beginn an Statikprobleme und man unterschätze die Erdbeben, so dass schon nach kurzer Zeit Probleme auftraten. Die monströse Moschee begann zu bröckeln und 200 Jahre nach ihrer Vollendung (1404) war sie nur noch eine Ruine. Erst Ende des 20. Jh. wurde das Projekt Wiederaufbau gestartet, allerdings nicht ganz im Sinner der UNESCO, so dass der Ursprungsbau nur teilweise erhalten wurde.

  Mausoleum Gur-Emir

Samarkand Gur Emir Mausoleum
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Ein weiterer Höhepunkt ist das Mausoleum Gur-Emir, das mit besonderer Raffinesse und perfekter Harmonie der Proportionen glänzt. Timur ließ es 1403 für seinen zu früh verstorbenen Enkel erbauen. Hervorzuheben ist die 34 m hohe Kuppel des Mausoleums, die in dunkelblauen und türkisen Farbtönen erstrahlt. Wer in Samarkand ist, sollte unbedingt den Siyob-Basar besuchen, der Früchte, Gemüse und natürlich orientalische Gewürze feilbietet.

  Totenstadt Shakhi-Zinda

Ein besonderes Erlebnis ist die Totenstadt Shakhi-Zinda auf dem Hügel des Afrosiab. Dieser Pilgerort mit seinen prächtigen, mosaik-verzierten Mausoleen hat eine ganz besonders intime Atmosphäre und zählt für manche Besucher zu den schönsten Plätzen in Samarkand. Mit den gefliesten Fassaden und den Kuppeln bieten sich Fotomotive in großer Vielfalt.

Samarkand Totenstadt
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Übernachten

Die großen Hotels sind hauptsächlich in der sogenannten „Russischen Neustadt“ zu finden, also ziemlich weit entfernt von den Sehenswürdigkeiten in der Altstadt. Dieses Viertel wurde 1875 nach russischer Planung neben dem orientalischen Altstadtviertel angelegt. In der Altstadt gibt es Pensionen und Hostels, die sehr einfach ausgestattet sind. Beim Registan finden sich Backpacker-Unterkünfte.

Umgebung

  • Observatorium Ulugh Beg, 2 km
  • Seidenpapiermühle Konigil-Meros, 9 km
  • Wallfahrtsort Khoja Ismail, 20 km
  • Höhle des heiligen David (Hazrat-i Daud), 40 km
  • Schahrisabz (Schar-i Sabz) – die Geburtsstadt von Timur, 85 km